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Fallbeispiele

Wie aus operativen Engpässen belastbare Abläufe werden

Die Projekte sind anonymisiert, weil die operative Logik wichtiger ist als der Name. Entscheidend ist: Ausgangslage, Eingriff und spürbare Wirkung.

Alle Projekte sind anonymisiert. Branche, Systemkontext und operative Logik sind real. Firmennamen und interne Details werden nicht genannt.

Verlagswesen

Prozessautomatisierung

Auftragsübergabe bei 40+ Schnittstellen automatisiert

Mehrere hundert Aufträge pro Tag, diverse Partnersysteme und interne Fachanwendungen

Ausgangslage

Auftragsdaten mussten zwischen mehreren Systemen abgestimmt und manuell nachbearbeitet werden. Fehler bei der Übertragung fielen oft erst spät auf — dann war der Korrekturaufwand hoch.

Eingriff

Automatisierte Übergabelogik mit belastbaren Schnittstellen und klaren Statuswechseln. Fehlerhafte Datensätze werden vor der Weitergabe abgefangen und gemeldet.

Wirkung

Manuelle Nacharbeit bei der Auftragsübergabe entfällt weitgehend. Fehlerhafte Übertragungen werden vor der Verarbeitung erkannt. Prozesssicherheit bei steigendem Volumen.

Warum Standardlösungen nicht gereicht haben

Die beteiligten Systeme stammten von unterschiedlichen Anbietern und hatten keine gemeinsame Schnittstelle. Standardmäßige ERP-Konnektoren deckten nur einen Bruchteil der über 40 Partnerschnittstellen ab.

Systemkontext:ERPCRMDMSPartnerschnittstellen

Was bewusst nicht gemacht wurde: Kein Systemwechsel. Keine Migration. Bestehende Systeme blieben unverändert — nur die Verbindung wurde automatisiert.

Nächster Schritt: Erweiterung auf weitere Partnersysteme und automatisierte Fehlerkorrektur bei bekannten Abweichungsmustern.

Handelsunternehmen

Prozessautomatisierung

Auftragsabwicklung vom Onlineshop ins ERP automatisiert

Onlineshop mit täglichem Bestellvolumen, separates ERP für Lagerhaltung und Buchhaltung

Ausgangslage

Bestellungen aus dem Onlineshop wurden täglich manuell ins ERP-System übertragen. Lagerbestände stimmten erst nach dem nächsten CSV-Import. Retouren liefen über separate Excel-Tabellen.

Eingriff

Bidirektionale Schnittstelle zwischen Shopsystem und ERP. Bestellungen, Lagerbestände und Retouren werden in Echtzeit synchronisiert.

Wirkung

Manuelle Übertragung entfällt komplett. Bestandsdaten immer aktuell. Das Team konzentriert sich auf Ausnahmen statt auf Routine.

Warum Standardlösungen nicht gereicht haben

Der Shop-Anbieter bot zwar ein ERP-Plugin an, das aber weder Retouren noch Bestandskorrekturen abbildete. Die eigentliche Komplexität lag in der Rückrichtung — vom ERP zurück in den Shop.

Systemkontext:OnlineshopERPRetourenlogik

Was bewusst nicht gemacht wurde: Kein neues ERP, kein neuer Shop. Beide Systeme blieben im Einsatz — nur die Brücke dazwischen wurde ersetzt.

Nächster Schritt: Anbindung weiterer Vertriebskanäle an dieselbe Schnittstelle.

Logistik

Individualsoftware

Dispositionstool ersetzt Excel-basierte Einsatzplanung

Tägliche Tourenplanung für mehrere Fahrzeuge und Standorte

Ausgangslage

Die Disposition lief über vier Excel-Tabellen und Outlook-Kalender. Touren wurden manuell geplant, Fahrerstatus per Telefon abgefragt.

Eingriff

Webbasiertes Dispositionscockpit mit Echtzeit-Status, Drag-and-Drop-Tourenplanung und automatisierten Benachrichtigungen.

Wirkung

Planungsänderungen in Minuten statt Stunden. Einarbeitung neuer Mitarbeitender deutlich kürzer. Dispositionswissen im System statt in einzelnen Köpfen.

Warum Standardlösungen nicht gereicht haben

Gängige TMS-Systeme waren auf Speditionslogik ausgelegt und bildeten die hauseigene Einsatzplanung mit wechselnden Standorten und Fahrzeugtypen nicht ab. Die Anpassungskosten überstiegen die Entwicklung einer eigenen Lösung.

Systemkontext:ExcelOutlookEigene Webanwendung

Was bewusst nicht gemacht wurde: Kein TMS-Kauf. Keine vollständige Routenoptimierung. Fokus auf den operativen Engpass: die tägliche Einsatzplanung.

Nächster Schritt: Integration von Fahrzeugtelematik für automatische Statusupdates.

Dienstleistung

KI-Integration

Eingehende Anfragen werden automatisch klassifiziert und zugewiesen

Hunderte eingehende Anfragen pro Tag über mehrere Kanäle

Ausgangslage

Hunderte Anfragen pro Tag wurden manuell gesichtet, sortiert und dem richtigen Team zugewiesen. Fehlzuweisungen verursachten Rückfragen und Verzögerungen.

Eingriff

KI-gestützte Klassifikation und Routing direkt im bestehenden Ticketsystem. Automatische Statusbenachrichtigungen an Kunden.

Wirkung

Erste Triage entfällt. Reaktionszeiten kürzer. Das Team arbeitet an den richtigen Vorgängen statt an der Vorsortierung.

Warum Standardlösungen nicht gereicht haben

Das Ticketsystem bot zwar regelbasiertes Routing, aber die Anfragen waren zu vielfältig in Formulierung und Inhalt. Starre Keyword-Regeln führten zu hohen Fehlzuweisungsraten.

Systemkontext:TicketsystemE-MailKI-Klassifikation

Was bewusst nicht gemacht wurde: Kein neues Ticketsystem. Kein Chatbot. Die KI arbeitet im Hintergrund des bestehenden Systems.

Nächster Schritt: Erweiterung auf automatische Priorisierung anhand historischer Bearbeitungsmuster.

Fertigung

Bestandssystem-Modernisierung

Qualitätsprüfung digitalisiert und ans ERP angebunden

Mehrere Prüfstationen in der Produktion, zentrales ERP für Qualitätsdaten

Ausgangslage

Qualitätsprüfungen wurden auf Papierformularen dokumentiert und später manuell ins ERP übertragen. Keine Echtzeit-Transparenz über Qualitätskennzahlen.

Eingriff

Digitale Prüfformulare für Tablet-Erfassung am Arbeitsplatz. Automatische Übertragung ins ERP und Echtzeit-Dashboard mit Eskalation bei Abweichungen.

Wirkung

Prüfergebnisse sofort verfügbar. Keine manuelle Übertragung mehr. Qualitätsabweichungen werden in Minuten statt Stunden erkannt.

Warum Standardlösungen nicht gereicht haben

Das ERP bot ein QM-Modul, das aber auf Laborprüfungen ausgelegt war — nicht auf die produktionsbegleitende Inline-Prüfung an verschiedenen Stationen. Die Erfassung am Arbeitsplatz war damit nicht abbildbar.

Systemkontext:ERPTablet-ErfassungEchtzeit-Dashboard

Was bewusst nicht gemacht wurde: Kein ERP-Wechsel. Keine neue QM-Software. Nur die Erfassung und Anbindung wurde modernisiert.

Nächster Schritt: Anbindung weiterer Prüfstationen und automatische Trendauswertung über Qualitätskennzahlen.

Was unsere Projekte bewirken

Weniger manuelle ÜbergabenSchnellere ReaktionszeitenSauberere DatenflüsseSchrittweise Umsetzung statt Big BangGeringerer AbstimmungsaufwandHöhere Prozesssicherheit

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