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Lösungen / Individualsoftware & interne Tools

Wenn Standardsoftware den Kernprozess verbiegt, braucht es ein internes Werkzeug, das Ihren Ablauf sauber abbildet.

Wir entwickeln interne Anwendungen und Fachlösungen dort, wo Standardsoftware zu viel Reibung erzeugt, Teams in Workarounds zwingt oder den eigentlichen Ablauf nur unvollständig unterstützt.

Projekt grob einschätzen lassen

Woran Sie erkennen, dass Standardsoftware nicht mehr reicht

  • Der Kernprozess lebt außerhalb des Hauptsystems. Die eigentliche Arbeit passiert in Excel, E-Mail oder auf Papier — das offizielle Tool wird nur noch für die Dokumentation befüllt.
  • Workarounds sind zum Standard geworden. Teams haben Wege gefunden, die Lücken der Software zu umgehen. Neue Mitarbeitende brauchen Wochen, um diese Umwege zu lernen.
  • Jede Anpassung ist ein Kraftakt. Der Softwareanbieter kann die Anforderung nicht umsetzen, oder die Kosten für eine Erweiterung stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen.
  • Prozesswissen steckt in Köpfen, nicht in Systemen. Erfahrene Mitarbeitende wissen, wie es „wirklich“ läuft. Das System bildet es nicht ab.
  • Daten für Entscheidungen fehlen oder sind verstreut. Die Informationen sind da, aber nicht zusammengeführt, nicht aktuell oder nicht in der richtigen Form.

Welche Anwendungen wir entwickeln

Keine generischen Plattformen, sondern Werkzeuge, die einen konkreten Arbeitsablauf sauber abbilden.

Dispositions- und Auftragscockpits

Zentrale Ansicht auf alle relevanten Vorgänge — Status, Zuordnung, Priorität, nächste Schritte. Statt verstreuter Listen ein Werkzeug, das den Überblick schafft.

Freigabe- und Prüfprozesse

Genehmigungen, Qualitätsprüfungen oder Dokumentenfreigaben als durchgängiger digitaler Ablauf — mit Rollen, Fristen und Nachverfolgung.

Kundenservice- und Backoffice-Tools

Anwendungen für Teams, die täglich mit Anfragen, Vorgängen oder Dokumenten arbeiten — zugeschnitten auf den internen Ablauf.

Interne Portale und Dashboards

Zentrale Anlaufstelle für Informationen, Kennzahlen oder Workflows, die heute über mehrere Systeme verstreut sind.

Fachanwendungen für Abweichungen vom Standard

Wenn der eigentliche Geschäftsprozess so speziell ist, dass kein Standardtool ihn abbilden kann — dann eine Lösung, die genau diesen Prozess abbildet.

Was eine gute interne Anwendung ausmacht

  • Sie bildet den echten Ablauf ab — nicht eine idealisierte Version davon.
  • Sie ist in Wochen einsetzbar, nicht erst in Monaten.
  • Sie ist wartbar und erweiterbar — von uns oder von Ihrem Team.
  • Sie integriert sich in die bestehende Systemlandschaft — kein neues Silo.
  • Sie braucht keine Schulung, weil sie so arbeitet, wie das Team arbeitet.
  • Sie dokumentiert Prozesswissen — statt es in Köpfen zu lassen.

Ausgangslagen aus der Praxis

Logistikunternehmen, 45 Mitarbeitende

Die Disposition läuft über vier Excel-Tabellen und Outlook. Touren werden manuell geplant, Statusupdates per Telefon abgefragt. Ein zentrales Cockpit soll Echtzeit-Überblick schaffen.

Technischer Dienstleister, 80 Mitarbeitende

Angebote werden in Word erstellt, Kalkulationsdaten liegen im ERP, Kundenhistorie im CRM. Ein internes Tool soll den Angebotsprozess zusammenführen.

Industrieunternehmen, 150 Mitarbeitende

Qualitätsprüfungen werden auf Papierformularen dokumentiert, die ein Mitarbeiter später ins System überträgt. Ein digitaler Prüfprozess soll die Erfassung direkt am Arbeitsplatz ermöglichen.

Aus der Praxis

Anonymisiertes Projekt aus dem Bereich Individualsoftware.

Logistik · Individualsoftware

Dispositionstool ersetzt Excel-basierte EinsatzplanungPlanungsänderungen in Minuten statt Stunden. Einarbeitung neuer Mitarbeitender deutlich kürzer. Dispositionswissen im System statt in einzelnen Köpfen.

ExcelOutlookEigene Webanwendung
Zum Fallbeispiel →

Nicht jede Lücke braucht sofort eine Eigenentwicklung

Bevor wir ein neues System bauen, prüfen wir:

  • Lässt sich das Problem durch Integration bestehender Systeme lösen?
  • Gibt es ein Standardtool, das mit vertretbarem Aufwand konfiguriert werden kann?
  • Ist der Prozess stabil genug, um eine Eigenentwicklung zu rechtfertigen?

Wenn Automatisierung und Integration ausreichen, sagen wir Ihnen das. Wir verdienen nicht daran, Systeme zu bauen, die niemand braucht.

Wie wir Scope, Architektur und Wartbarkeit steuern

Scope

Wir definieren gemeinsam, was die Anwendung im ersten Schritt können muss — und was bewusst noch nicht. Kein Feature-Bloat, sondern eine fokussierte erste Version, die im Betrieb getestet wird.

Architektur

Wir wählen Technologie nach Anforderung, nicht nach Trend. Webbasiert, wenn Zugriff von überall nötig ist. API-fähig, wenn andere Systeme angebunden werden. Dokumentiert, damit Erweiterungen auch ohne uns möglich sind.

Wartbarkeit

Jede Anwendung wird mit Dokumentation, sauberem Code und klaren Schnittstellen übergeben. Wir bieten optionale Weiterentwicklung an — aber Sie sind nicht von uns abhängig.

Wie ein Projekt bei uns startet

1

Erstgespräch (30 Min, kostenlos)

Wir klären: Was ist der Kernprozess? Was funktioniert heute nicht? Welche Systeme sind beteiligt? Wie groß ist der Leidensdruck?

2

Konzept

Wir definieren Scope, Architektur und Meilensteine. Sie wissen vorher, was gebaut wird, was es kostet und wann es fertig ist.

3

Umsetzung

Iterative Entwicklung mit regelmäßigen Reviews. Sie sehen Fortschritt, nicht nur Statusberichte.

Erster Scope

Statt alles gleichzeitig zu bauen, fokussieren wir den ersten Durchstich auf den operativen Kern:

  • 1Gemeinsame Definition des Kernprozesses und der wichtigsten Nutzerrollen
  • 2Konzept und Architektur für eine fokussierte erste Version
  • 3Entwicklung des Kern-Cockpits oder der zentralen Fachanwendung
  • 4Test im Realbetrieb mit echten Nutzern und echten Daten

Erweiterungen, zusätzliche Rollen und Integrationen folgen erst, wenn die erste Version im Alltag funktioniert.

Was wir im Erstgespräch klären

Diese Fragen helfen uns, Ihre Situation einzuschätzen — und Ihnen eine erste Einordnung zu geben:

  • Welcher Kernprozess wird heute nicht sauber vom System abgebildet?
  • Wie arbeiten die betroffenen Teams den Ablauf aktuell ab — und wo entstehen Reibungsverluste?
  • Welche bestehenden Systeme müssten angebunden werden?
  • Wer wäre im Unternehmen der fachliche Ansprechpartner für die Anforderungen?

Sie brauchen kein fertiges Konzept — ein Verständnis des Kernprozesses reicht für den Anfang.

Häufige Fragen

Was kostet eine individuelle Anwendung?

Das hängt von Umfang und Komplexität ab. Kleine interne Tools starten im niedrigen fünfstelligen Bereich. Komplexere Fachanwendungen liegen höher. Im Erstgespräch geben wir Ihnen eine erste Einschätzung.

Wie lange dauert die Entwicklung?

Die meisten Projekte laufen zwischen 6 und 16 Wochen. Erste nutzbare Versionen gibt es oft nach wenigen Wochen.

Welche Technologien setzt ihr ein?

Webbasierte Technologien, die sich bewährt haben: TypeScript, React, Node.js, PostgreSQL — je nach Anforderung. Keine exotischen Stacks, die später niemand warten kann.

Wer wartet die Anwendung danach?

Das können wir übernehmen — müssen es aber nicht. Wir übergeben mit Dokumentation, sauberem Code und klaren Schnittstellen. Ihre interne IT oder ein anderer Dienstleister kann die Weiterentwicklung jederzeit übernehmen.

Was, wenn sich die Anforderungen während der Entwicklung ändern?

Das ist normal. Wir arbeiten iterativ mit regelmäßigen Reviews. Änderungen werden priorisiert und eingesteuert.

Brauchen wir eine eigene IT-Abteilung?

Nein. Sie brauchen einen internen Ansprechpartner, der den Prozess kennt und Entscheidungen treffen kann. Technische Umsetzung und Betrieb übernehmen wir.

Ein Prozess, den kein Standardtool sauber abbildet?

Beschreiben Sie uns die Ausgangslage — wir sagen Ihnen, ob eine individuelle Lösung sinnvoll ist und wie ein erster Schritt aussehen könnte.

Projekt grob einschätzen lassen

Auch wenn Ihr Vorhaben nicht exakt in diese Beispiele fällt — wir entwickeln individuelle Lösungen auch außerhalb dieser Schwerpunkte. Sprechen Sie mit uns →